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Gebratene Rinderwurst

Gebratene Wurst

Habe ich schon gesagt, dass ich seit einiger Zeit ein Fan der türkischen Küche bin? Nein? Also. Ich bin seit einiger Zeit ein Fan der türkischen Küche… abgesehen von Döner.

Ich esse nicht nur gerne Löffelsalat und Lammspieß in türkischen Restaurants, ich kaufe auch immer wieder in türkischen Supermärkten ein. Seit zwei Wochen hat sich eine Packung scharfe türkische Rinderwurst zu ihren deutschen Kollegen in meinem Kühlschrank gesellt. Und sie mussten dringend weg.

Verarbeitet wurden die Würste nach dem Hunan-University-of-Finance-and-Econmic-Style. Das ist die Uni, wo ich vier Jahre lang studiert habe. Auf dem Gelände schlängelt sich eine schmale Straße, wo sich auf beiden Seiten kleine Essbuden mit provisorischen Blechdächern nebeneinander reihen. Man konnte dort einfach die Zutaten zusammen stellen und kochen lassen. Eins meiner Lieblingsspeise ist gebratene Würste.

Kochen mit dem Wok

Der heutige Artikel ist ein Gastbeitrag von der Wok-Blog-Leserin Lisa, die bei der Firma Einmalige Erlebnisse arbeitet und dort die Wok-Kochkurse betreut. In diesem Artikel wird sie uns vorstellen, wie man mit der richtigen Vorbereitung zu perfektem Genuss kommen kann.

Wer kennt das nicht? Nachdem man

Curryhuhn

Gastautor: Sebastian Hahn

Der Wok ist eine hohe, gewölbte Pfanne, welche in keiner chinesischen oder asiatischen Küche fehlen sollte. Benutzt wird er zum Braten, Dünsten, Frittieren, Schmoren, Kochen, Blanchieren und Dämpfen.

Die am meisten angewandte Zubereitungsmethode ist das sogenannte Pfannenrühren.

Wok ja oder nein

Wok

Ein Wok (chin. 锅) ist eine tiefe asiatische Pfanne, die jahrtausendelang in meiner Heimat China benutzt wird. Während die WMF-Pfannen für Chinesen zu einem der beliebtesten  Reisemitbringsel aus Deutschland aufgestiegen sind, höre ich dauernd meine deutschen Bekannten und Freunden mit vollem Stolz sagen: „ich habe AUCH ein Wok zu hause“. Mmh, wie soll ich jetzt antworten? Mit Begeisterung „Super! Ein Wok ist genau das richtige für die chinesische Küche“ oder eher die Wahrheit, dass ich als Chinesin keinen Wok benutze. Jedes Mal habe ich mich für die erste Variante entschieden, um die Euphorie für die fremde Kultur nicht im Keim zu ersticken. Außerdem würde ich es auch komisch finden, wenn ein Deutscher mir mitteilt, dass er keine Kartoffeln isst und kein Bier trinkt.

Ein Wok ist toll, ehrlich. Er ist schwer, rudimentär und robust. Die Form des Wok leitet die Hitze gleichmäßig weiter und die hohen Seitenwände verhindern das Ausfallen der Speisen beim Rühren. Laut verschiedenen chinesischen Quellen gibt der WOK langsam das Spurenelement Eisen beim Kochen frei, was unsere Gesundheit fördern soll. Aber ist ein Wok die Voraussetzung für eine gelungene asiatische Mahlzeit? Die Antwort ist ein klares Nein. Um es verständlicher zu machen: David Garrett spielt selbst mit einer Geige vom Flohmarkt besser als ich mit einer Stradivari.

Wer trotzdem einen Wok kaufen möchte, sollte allerdings auf die folgenden drei Punkte achten:

1.Qualität
2.Qualität
3.Qualität

Ein traditioneller Wok ist aus schwerem Gußeisen und nicht beschichtet. Solche mit dünnen Wänden aus Aluminiumblech oder was auch immer taugen nichts, außer dass man sie nach zwei Jahren zu Blumentöpfen umfunktionieren kann.

Die Oberfläche sollte glatt und die Farbe tiefschwarz-glänzend sein wie die Feder einer gesunden Krähe. Da hierzulande nicht mit offener Gasflamme gekocht wird, was in China völlig normal ist, ist ein Wok mit rundem Boden nicht verwendbar. Ein Holzgriff ist meinem Empfinden nach sehr nützlich, ohne kann man sich natürlich auch mit einem Handschuh Abhilfe schaffen.

Ein Wok braucht gute Pflege, besonders vor der ersten Benutzung. In Kreis der chinesischen Köche ist die erste Pflege so kompliziert und die Methoden so außergewöhnlich, das es fast einen mythischen Charakter annimmt. Mit Schweinehaut, mit Asche, mit Sand, mit Öl, und und und. Um euren neuen Wok nicht zu ruinieren, gebe ich nur einen Tipp weiter, der sicherlich nicht schadet: Nicht mit Spülmitteln spülen sondern mit lauwarmem Wasser und einer Bürste. Etwas Öl auf einen Küchenpapier geben und den Wok innen damit auswischen. Solange wiederhohlen, bis das Papier beim Reiben sauber und farblos bleibt. Nach dem Kochen sollte ebenso nur mit lauwarmen wasser gespült werden, da die dünne Ölschicht, die beim Kochen zurückbleibt, den Wok vor Oxidation schützt. Nach dem Waschen sollte der Wok kurz auf dem heißen Herd stehen, damit das Wasser verdunstet, sonst würde der Wok rosten.

Viel Spass beim Kochen mit dem Wok wünsche ich Euch!

Neuer Wok gefällig?

Titelbild:
Lizensfreies Foto von www.pixelio.de.
Fotograf: Dieter Kaiser.

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