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Rippchensuppe

Herbstliche Verhältnisse erfordern herbstliche Maßnahmen:

- der Lieblingspullover wurde rausgeholt,

- die flauschige Kuscheldecke aus dem Berg Bügelwäsche, der immer weiter wächst, ausgegraben und

- leichte und wärmende Suppe wurde gekocht.

Da Pullover und Kuscheldecke eher

Mais-Milch

Vor ein paar Jahren habe ich in Xi’an zum ersten Mal, und das war auch das einzige Mal, Mais-Milch getrunken. 3 Euro für 1 Liter. In einer Gegend, wo Mais vielleicht nur zig Cent pro Kilo kostet, ist das ein ganz saftiger Preis.

Als ich im Supermarkt jungen Zuckermais sah, kam ich auf die Idee, Mais-Milch selber

Maisnudeln mit Spitzkohl

Mais (chin. 玉米) ist gesund, das wissen schon die alten Chinesen. Nach der traditionellen chinesischen Medizin ist Mais neutral in seiner thermischen Wirkung und soll am besten am Herbstanfang gegessen werden. Der Maisbart, den man meist achtlos wegwirft, gilt in China als Mittel, das bei hohem Blutdruck und Nierenerkrankungen unterstützend wirkt. Außerdem ist Mais reich an Mineralstoffen und Vitaminen.

So ein gesundes Lebensmittel darf in meiner Küche natürlich nicht fehlen. Daher bin ich am Wochenende zu einem größeren Supermarkt gefahren und habe dort Maismehl für meine Maisnudeln besorgt.

Rezept

Maismehl 1 Portion
Weizenmehl 2 Portionen
Spitzkohl 5-6 große Blätter
Knoblauch 1 Zehe
Getrockene Chili 2 Stück
Sichuan-Pfeffer 5-6 Körner
Lauchzwiebeln klein geschnitten 2 EL
Sojsauce Light 1 EL
Salz wenig

1) Maismehl mit Weizenmehl zu einem glatten Teig kneten. Das Mischungsverhältnis ist jedem selbst überlassen. Grundsätzlich gilt: je mehr Maismehl, desto bröseliger wird der Teig und desto “gröber” schmecken die Nudeln.

Ich habe diesmal einfach nur nach Gefühl gekocht und nicht jede Zutat präzise gemessen. Daher kann ich nicht genau sagen, wie viel Mehl ich jeweils genommen habe. Der Teig war am Ende ungefähr so groß wie eine große Orange. Das hat für zwei Personen knapp gereicht, die allerdings keinen Hunger hatten.

2) Den Teig mit feuchtem Tuch abdecken. In der Zwischenzeit die Blätter vom Spitzkohl mit der Hand zu mundgerechten Stücken zerreißen. Den harten Stunk habe ich entfernt.

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3) Knoblauch in Scheiben und Lauchzwiebeln in dünne Ringe schneiden.

4) Den Teig in kleine Stücke teilen. Meine waren ungefähr so groß wie die Fingerkuppe des kleinen Fingers, weil ich gerne dicke und fleischige Nudeln esse. Mit einer Sushi-Matte die Stückchen einzeln ausrollen.

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Sind das nicht italienische Muschelnudeln? Nein, das ist was ganz chinesisches. Die Grundidee kommt von der chinesischen Spezialität Ma Shi (麻食) bzw. Katzenohren (猫耳朵); obwohl sehr stark verändert.

5) Wasser aufkochen und Maisnudeln in kochendes Wasser geben. Beim Kochen ab und zu umrühren. Die Nudeln rausholen, wenn sie gar sind.

6) Speiseöl erhitzen, Chili und Sichuan-Pfeffer bei starker Hitze im Öl braten, bis diese würzig duften. Sichuan-Pfeffer aus dem Öl nehmen und beiseite stellen. Knoblauch und die Hälfte der Lauchzwiebeln dazugeben und kurz anbraten. Die Kohlblätter zufügen und bei starker Hitze unter ständigem Rühren scharf braten. Wenn die Blätter fast gar sind, die Maisnudeln dazugeben und mitbraten.

7) Sojasauce Light, Salz und die restlichen Lauchzwiebeln dazu geben, kurz schwenken und sofort servieren.

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