Category Archives: Rest der Welt

Liebe Deine Stadt (2)

Im Jahr 2003 bin ich über Weihnachten mit zwei Freundinnen nach Köln gefahren, um den Dom anzugucken. Als ich bei pfeifendem Wind “ich-war-schon-mal-hier”-Fotos schoß, seufzte eine Freundin neben mir: “Wie praktisch die Leute vor ein paar Hundert Jahren waren! Sie haben den Dom genau neben dem Bahnhof gebaut. Sonst müssten wir noch lange laufen!”

Seit 6 Jahren wohne ich in Köln; seit 6 Jahren lebe ich den Karneval mit, teilweise aktiv und teilweise passiv. Langsam habe ich den Eindruck, dass Karneval nur erfunden wurde, weil das Volk einen Grund braucht, um sich das Hirn offiziell wegsaufen zu können.

Als ein religiöses Fest hat Karneval für mich fast nichts Religiöses an sich. Ich kann nicht glauben, dass irgendwo im altem oder neuen Testament steht: Selig seid ihr, wenn ihr euch bewässert und die Tür Eurer Nachbar wässert.

Wenn ich das hochprozentige Beleitprogramm, das mittleweile fast zum Hauptprogramm geworden ist, wegblende, finde ich den Karneval schön. Ich liebe die Kostüme, die Motivwagen und die Stunksitzungen. Dabei spürt man in diesem unterkühlten Land auf ein mal richtige Leidenschaft, Verrücktheit und Hingabung.

Ein paar Fotos habe ich aus dem Schull- un Veedelszöch mit gebracht. Kategorie: Kopfbedeckung! Natürlich gibt es noch viele viele weitere kreative, extravagate Hüte und Mützen, die ich leider nicht fotografiert habe, weil die Finger eingefrohren waren.

Karneval Köln

Karneval Köln

Karneval Köln

Karneval Köln

 

Noch mehr Reiseberichte:

Wenn Engel reisen: Flusskreuzfahrt auf dem Rhein
Liebe Deine Stadt (1): Rautenstrauch-Joest-Museum
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Paris 2011

Paris 2011

Ich habe einen Elch verschluckt. Pünktlich zu meiner Paris-Reise hat mein Magen angefangen, geräuschvoll zu protestieren. Kein gutes Omen für eine Schlemmertour, mit der ich 2011 – ein für mich zwar nicht außergewöhnlich tolles aber dennoch weitaus weniger 

Liebe Deine Stadt: Köln I

Köln aus der Sicht einer richtigen Imi.

Optische Eindrücke und ohne viel Kommentare.

Ort:
Rautenstrauch-Joest-Museum

Zeit:
24. Oktober 2010

Anlass:
Eröffnungswochenende
Eintritt frei

==================== Fotos ===================

rautenstrauch-joest-museum-1

Instrumente aus dem fernen Osten

rautenstrauch-joest-museum-3

Grinsen

rautenstrauch-joest-museum-4

Grusel

rautenstrauch-joest-museum-5

Krieger

Wenn Engel reisen

Für ein paar Tage waren wir kurz weg, auf einer Flusskreuzfahrt nach Holland, ein schönes kleines Land, wo die Leute so freundlich sind. Ohja, Holländer gefallen mir, zumindestens die jenigen, die auf dem holländischen Stoffmarkt oder in den Fischläden in Venlo bunte Sachen verkaufen.

Ich fahre gerne nach Holland, dort fühle ich mich als Ausländerin wohl. Daher haben wir die Osternferien genutzt, um einen kurzen Urlaub dort zu verbringen. Als wir mit dem niederländischen Schiff “MS Rigoletto” Köln verlassen haben, war herrliches Wetter: blauer Himmel, übersät von weißen, großen Wattewolken, in der Luft schwang ein richtiges Frühlingsgefühl. Wenn Engel reisen, lacht der Himmel, so lautet ein Sprichwort.

Riesenrad am Rhein

Riesenrad am Rhein

Leider hat das Engel-Dasein nicht lange gehalten. Als wir die niederländische Grenze erreicht haben, sind wir plötzlich von Engeln zu Teufeln geworden. Es hat fast die ganze Zeit geregnet; und an einem Tag hat es sogar heftig gehagelt. Wir konnten daher keine ausgiebigen Landgänge unternehmen, aber das w arnicht so tragisch, denn selbst wenn wir das wetterbedingt hätten machen können, hätten wir dazu auch keine Zeit gehabt. Das Reiseprogramm wurde so organisiert, dass es an vielen Orten nur Zeit für ein paar flüchtige Schnappschüsse gab. Einen richtigen Eindruck kann man sich während der sehr kurzen Aufenthalte nicht bilden, das ist ein Hauptkritikpunkt an dem Veranstalter 1A Vista, eine Kölner Firma, die mir bis vor kurzem nicht bekannt war.

Im Gegensatz dazu bin ich mit dem Schiff sehr zufrieden, obwohl das sicherlich nicht das neuste und das schickste aller Schiffe ist, die auf dem Rhein rumgondeln. Das Personal ist so freundlich, dass die Service-Branche in Deutschland sich schämen muss. Die Köche verstehen ihr Handwerk gut… dies ist das größte Lob, das ich als sehr kritische Schlemmerin machen kann. Während der ganzen Reise war die Verpflegung durchgehend ausgezeichnet, nicht nur mengenmäßig, sondern auch qualitativ und geschmacklich.

Die Gerichte auf dem Schiff waren sehr leicht gewürzt, was aus gesundheitlichen Gründen sehr lobenswert ist. Der Eigengeschmack der Zutaten kommt dadurch auch besser zur Geltung. Die Teigwaren, die am Morgen und Nachmittag angeboten wurden, waren für meinen Geschmack viel besser als die deutschen Varianten. Diese Aussage würde wahrscheinlich viele Proteste hier im Lande auslösen.

Die ganze Zeit wollte ich das tolle Essen fotografieren, aber das habe ich mich nicht getraut. Am letzten Abend habe ich endlich gewagt, das Kapitäns-Dinner abzulichten, denn es hätte mir dann nichts mehr ausmacht, falls man mich deswegen von Bord geworfen hätte.

======== Fotos ========

 

Serviette

Serviette

 

 

Schnittchen mit Meerettich-Sahne und Fruchtsauce

Schnittchen mit Meerettich-Sahne und Fruchtsauce

 

 

Spargelsuppe

Spargelsuppe

 

 

gebratener Lachs mit Risotto + ein einziges Krabbenchip

gebratener Lachs mit Risotto + ein einziges Krabbenchip

 

 

Zitronen-Sorbet

Zitronen-Sorbet

 

 

Lammkeule

Lammkeule

 

 

Eis

Eis

======== Ende ========



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