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China kulinaria

Dim Sum

Heute gibt es einen Gastartikel von Senta aus China Tours. Durch eine  frühere Tätigkeit von mir habe ich China Tours und seinen Gründer Herrn Guosheng Liu ein bisschen kennen gelernt. Für eine große Kulturveranstaltung habe ich für China Tours ein Konzept geschrieben. In diesem Konzept gab es einen einzigen Schreibfehler, den ich in der Eile übersehen hatte. Dieser Fehler wurde von Herrn Liu sofort entdeckt; vor dieser Perfektion und der Liebe zum Detail habe ich großen Respekt. In diesem Artikel wird Senta die Spezialreise „China kulinaria“ vorstellen.

Für viele Menschen in Deutschland bedeutet chinesisches Essen einfach nur Ente süß-sauer und dazu Reis mit Stäbchen essen. Dass China Restaurants hierzulande jedoch häufig auf den deutschen Gaumen abgestimmt sind, wissen viele Leute gar nicht. Was für Ausländer gilt, die gerne Original deutsches Essen probieren möchten, das gilt ebenso für alle, die richtiges chinesisches Essen probieren wollen: Sie müssen es im Herkunftsland probieren!

China Reisebericht 2012

Ein Blick aus dem Zug

Ohne das Buch Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand* wäre meine China-Reise etwas langweilig gewesen.

Bei dem Hinflug ist das komplette Unterhaltungssystem an Bord ausgefallen. Auch ausgefallen sind die Beleuchtung am Sitz, die Ruftaste und die Hälfte der Toiletten. Der gute Service hat sich ebenfalls verabschiedet und es gab zwischen zwei Mahzeiten nicht mal Erdnüsse als Snack. Ohne das dicke Buch, das ich mir aus Gewohnheit am Flughafen besorgt habe, wäre der 11-stündige Flug schwer zu ertragen gewesen.

Liebe Deine Stadt (2)

Im Jahr 2003 bin ich über Weihnachten mit zwei Freundinnen nach Köln gefahren, um den Dom anzugucken. Als ich bei pfeifendem Wind “ich-war-schon-mal-hier”-Fotos schoß, seufzte eine Freundin neben mir: “Wie praktisch die Leute vor ein paar Hundert Jahren waren! Sie haben den Dom genau neben dem Bahnhof gebaut. Sonst müssten wir noch lange laufen!”

Seit 6 Jahren wohne ich in Köln; seit 6 Jahren lebe ich den Karneval mit, teilweise aktiv und teilweise passiv. Langsam habe ich den Eindruck, dass Karneval nur erfunden wurde, weil das Volk einen Grund braucht, um sich das Hirn offiziell wegsaufen zu können.

Als ein religiöses Fest hat Karneval für mich fast nichts Religiöses an sich. Ich kann nicht glauben, dass irgendwo im altem oder neuen Testament steht: Selig seid ihr, wenn ihr euch bewässert und die Tür Eurer Nachbar wässert.

Wenn ich das hochprozentige Beleitprogramm, das mittleweile fast zum Hauptprogramm geworden ist, wegblende, finde ich den Karneval schön. Ich liebe die Kostüme, die Motivwagen und die Stunksitzungen. Dabei spürt man in diesem unterkühlten Land auf ein mal richtige Leidenschaft, Verrücktheit und Hingabung.

Ein paar Fotos habe ich aus dem Schull- un Veedelszöch mit gebracht. Kategorie: Kopfbedeckung! Natürlich gibt es noch viele viele weitere kreative, extravagate Hüte und Mützen, die ich leider nicht fotografiert habe, weil die Finger eingefrohren waren.

Karneval Köln

Karneval Köln

Karneval Köln

Karneval Köln

 

Noch mehr Reiseberichte:

Wenn Engel reisen: Flusskreuzfahrt auf dem Rhein
Liebe Deine Stadt (1): Rautenstrauch-Joest-Museum
China kulinarisch: Xi’an
Reisebericht China 2011-1: Unterwegs
Reisebericht China 2011-2: Aliens in Shanghai

Reisebericht China 2011-3: Schwalbennest and Co.
Reisebericht China 2011-4: Xihulou
Paris 2011

Paris 2011

Ich habe einen Elch verschluckt. Pünktlich zu meiner Paris-Reise hat mein Magen angefangen, geräuschvoll zu protestieren. Kein gutes Omen für eine Schlemmertour, mit der ich 2011 – ein für mich zwar nicht außergewöhnlich tolles aber dennoch weitaus weniger 

Xihulou

Changsha (chin. 长沙) ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Hunan. Als bezirksfreie Stadt hat sie eine Fläche von 11.819 km² und ca. 6,104 Mio. Einwohner (2004). Sie beherbergt das größte Chinesische Restaurant der Welt, das Xihulou.

So schreibt Wikipedia über meine Heimat – oder besser gesagt den Wohnort meiner Eltern – Changsha.

Schwalbennest and Co.

Im Hintergrund zeichnete sich die anmutige Silhouette der Berglandschaft ab. Am Ufer brüteten Tausende jener kostbaren Schwalben, deren essbare Nester im “Reich der Mitte” als Leckerbissen gelten.

Frage des Tages: Stimmt das, was Jules Verne in seinem legendären Buch “In 80 Tagen um die Welt” beschrieben hat? Die Antwort lautet: Jein.

Es stimmt,

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