Morgens Schatten, mittags Schatten, abends Schatten…. die Reisbohne wächst.
In einem Anflug von Gartenbegeisterung habe ich mit Reisbohnensprossen experimentiert. Wie habe ich es ohne einen Balkon, geschweige denn einen Garten, und im Dunst der Autoabgase in der Innenstadt Kölns, hinbekommen? Mit viel Geduld. Und viel Liebe natürlich auch.
Zuerst werden die Reisbohnen eingeweicht. Die genaue Methode findet ihr hier. Ein Keimglass wäre dabei eine gute Hilfe, ist aber nicht zwingend notwendig. Im Vergleich zu Mungbohnen oder Radieschen dauert es bei Reisbohnen ein bzw. zwei Tage länger, bis die weißen Beinchen zu sehen sind.
Die Reisbohnen aussäen und wässern. Mit wenig Erde bedecken und noch mal kräftig wässern.

Jeden Tag zweimal gießen. Die Reisbohne ist eigentlich anspruchslos. Alles, was sie braucht, ist ein bisschen Wasser und viel Geduld. Es dauert ca. 2 Wochen, bis die Reisbohnen so groß sind.

Bei der Ernte sollte man aufpassen, dass die Reisbohnensprossen nicht zu lang wachsen. Bei ca. 10 cm sollte/könnte man schon ernten.

Als Einlage für eine leichte Fleisch- bzw. Hühnersuppe sind Reisbohnen sehr geeignet. Den Rest der Bohnen habe ich dabei entfernt.
Die Erde kann man leider nicht mehr wieder verwenden, weil sie mit langen, weißen Wurzel überzogen ist.

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