Im Laufe der Zeit habe ich verschiedene Kräuter, Gemüse oder, um es etwas allgemeiner zu formulieren, essbares Grünzeug selbst gezüchtet. Mal war es erfolgreich, mal ist es total schief gegangen. Unter allen meinen Experimenten als Selbstversorger stellte sich das mit der Gartenkresse, ein wenig entgegen meinen Erwartungen, als wahrer Erfolg heraus.
Um Gartenkresse zu züchten, braucht man nur Samen, ein flaches Gefäß und ein einziges Küchenpapier. Anspruchsvoll ist es wirklich nicht.
Die Samen kann man in Reformhäusern oder Gartenhäusern kaufen, ich habe mir die Gartenkresse, Mega, großblättrig, Maxipack von der Marke SPERLI aus einem Gartenmarkt geholt.
Das Küchenpapier kann man dann zweimal zusammenfalten und einen Kreis ausschneiden, der ungefähr so groß ist wie das Gefäß.
Das vierlagige Küchenpapier in die Schale eindrücken und mit einer Sprühflasche befeuchten. Die Samen darüber streuen und die Schale auf eine Fensterbank stellen, weil Gartenkresse Lichtkeimer ist.
Jeden Tag morgens und abends zweimal mit Wasser sprühen und dabei drauf achten, dass keine Staunäße entsteht. Nach ungefähr einer Woche ist dann die Erntezeit.
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