Wie frühstückt man in China? Mhhh, anders! Mit dieser Antwort hilft man jemanden, der noch nie chinesisch gefrühstückt hat, wahrscheinlich nicht besonders weiter. Daher versuche ich, die Dinge in dieser Frühstück-Serie “Guten Morgen, China!” greifbarer zu machen.
Seitdem ich hier in Deutschland wohne, frühstücke ich kaum. Ein paar Kekse, einen Milchreis, oder zwei Scheiben Brot, das ist mein Frühstück. Häufig gehe ich auch mit leerem Magen zur Arbeit. Nur am Wochenende koche ich mir frühmorgens was Chinesisches. Dieses Wocheende eine Kürbissuppe mit Klebreis-Klößchen.
Rezept:
Hokaido-Kürbis 220 Gramm
Milch 300 ml
Zucker nach Geschmack
Klebreismehl 40 Gramm
1. Kürbis schälen und die Kerne herausschneiden. Kürbis in kleine Scheiben schneiden und zugedeckt in der Mikrowelle garen. Garzeit: 3 mal 5 Minuten bei 800 Watt.
2. In der Zwischenzeit Klebreismehl mit Wasser zu einem glatten Teig verarbeiten und daraus 8 kleine Klößchen formen. Ich habe mich für die Variante ohne Füllung entschieden.
3. Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Klößchen reingeben und die Hitze ein bisschen reduzieren. Wenn die Klößchen oben schwimmen, ein wenig kaltes Wasser hinzufügen und es noch mal zum Kochen bringen. Diesen Vorgang zwei- bis dreimal wiederholen und die Klößchen sind fertig.
4. Kürbis, Milch und Zucker mit einem Pürierstab solange pürieren, bis die Mischung sehr gleichmäßig ist.
5. Gekochte Klebreisbällchen rausfischen und in die Kürbissuppe zurückgeben. Da bei mir die Klößchen zu groß geraten sind, sind sie allesamt Tauchen gegangen. Selbst wenn ich noch näher ranzoome, ist auf dem Foto kein Einziges zu finden.
Suppe reinschlürfen und noch ein Teeei (茶叶蛋) essen… dann kann der Tag beginnen.

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[...] 3) Einen Topf mit Wasser aufsetzen und die Klößchen kochen. Wie man das macht, seht bitte hier. [...]
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