Written on Oktober 20th, 2009 at 10:27 pm by pimo

2 Comments

Koreanisches BBQ

Ich habe Hunger. Großen Hunger. Und zwar auf koreanisches BBQ. Leider gibt’s hier in der Stadt außer dem Bulgogi Haus und Doremi nichts gescheites. Um besser koreanisch zu schlemmen, muss man schon in die verbotene Stadt fahren. Nein, nein, ich meine nicht diesen großen, kaiserlichen Palast mit 999,5 Zimmern im Reich der Mitte; ich meine Düsseldorf.

Als zugezogene Imi habe ich eigentlich keine angeborene Feindseligkeit gegenüber Düsseldorf, aber momentan habe ich einfach keine Lust auf die vielen Neureichen, bei denen fingerdicke Goldketten am Hals baumeln und die Pullover meist nur über der Schulter hängen. Daher bleibt mir wohl nichts übrig als DIY-BBQ.

Rezept:

Schweinefleisch 1 Kg
Sprite 1 Flasche
Sojasauce Light 100 ML
Wasser 100 ML
Zucker 3 EL
Mirin 3 EL
Poree 1 Stange
Kiwi 1/4 Stück
Apfel 1/4 Stück
Birne 1/4 Stück
kleine Zwiebel 1 Stück
Knoblauch 2 Zehen
Pfeffer wenig
Sesamöl 1 EL

1. Fleisch in sehr dünne Scheiben schneiden und eine Stunde mit Sprite “marinieren”. Das Fleisch soll dadurch zarter werden (da ich vergessen habe, ein Vergleichsexamplar als Blindprobe zu nehmen, kann ich diese These nicht definitiv bestätigen).

Um mir das  Schnippeln  zu sparen, habe ich einfach Minutensteak genommen. Es wäre natürlich besser, wenn die Scheiben noch dünner wären.

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2. Sojasauce, Wasser, Zucker, Mirin und Porre (weißer Teil) zusammen aufkochen und abkühlen lassen. Wer sich beim Einkauf im Asiamarkt unsicher fühlt, hier ein Einkaufshilfe:

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3. Kiwi, Apfel, Birne, Zwiebel und Knoblauch fein pürieren.

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4. Die Püree mit der abgekühlten Flüssigkeit gut mischen. Pfeffer und Sesamöl hinzufügen.

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5. Fleischscheiben mit klarem Wasser abwaschen und abtropfen lassen. In der Marinade 3 Stunden lang marinieren. Mein Tipp: gut abdichten, wenn der Kühlschrank nicht stinken soll.

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6. Fleischscheiben rausholen und mit einem Küchenpapier die überflüssige Marinade abtupfen. In einer Pfanne scharf anbraten oder grillen.

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Koreanisches BBQ in den eigenen 4 Wänden: Das ist super und auch garnicht soooooo aufwendig. Nur danach hatte ich – neben der verwüsteten Küche – noch ein kleines Problem: mein Standmixer ist wegen des Pürees stark verknoblaucht, obwohl ich ihn direkt danach gereinigt habe. Hier mein Rettungsversuch mit Spülmittel:

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2 Responses to “Koreanisches BBQ”


  1. Nico

    2 years ago

    Mhmhmh… ich liebe es :)

    Was mir bei dem Rezept noch fehlt ist gerösteter und zerstoßener Sesam. Macht sich sehr gut!

    Antworten

    • pimo

      1 year ago

      Das stimmt. Sesam duftet soooo gut.

      Antworten

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